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Urzeit / Trias

Vor rund zweihundert Millionen Jahren, am Ende der Trias, war die Zeit der Dinosaurier. Auch in Deutschland wurden zahlreiche Dinosaurier aus der Trias entdeckt. Eine der bekanntesten und ergiebigsten Fundstellen ist Trossingen in Baden-Württemberg, wo man Dutzende von Skelettresten des bis zu 10 Meter langen Dinosauriers Plateosaurus barg. In Württemberg und Thüringen sind auch bis zu 3 Meter hohe und mehr als 5 Meter lange Raub-Dinosaurier der Gattung Halticosaurus nachgewiesen.
Kupferzell im Hohenloher Land in Baden-Württemberg gilt als Massengrab fossiler Saurier. Dort kamen Reste von Sumpfbewohnern wie Mastodonsaurus und Plagiosaurus zusammen mit Meeresreptilien der Gattung Nothosaurus, verschiedenen Fischen sowie an Land lebenden Reptilien zum Vorschein. Der mehr als 4 Meter lange Mastodonsaurus gilt als einer der größten Lurche der Erdgeschichte.
Am Ende der Trias war auch die Zeit, in der der Superkontinent Pangea" auseinanderbrach. Der Superkontinent Pangäa, der fast die gesamte Landmasse enthielt, spannte sich vom Nordpol bis zum Südpol und ermöglichte so die uneingeschränkte Verbreitung der Landtiere.

Das Klima der Trias war warm bis heiß. Europa lag im subtropischen Wüstenbereich. Aber auch weltweit scheint das Klima eher trocken gewesen zu sein: Der Grund lag in der Form des Superkontinentes Pangäa und einem daraus resultierenden Monsuneffekt, bei dem die sommerlichen Tiefdruckgebiete uber der Landmasse hauptsächlich Luft von anderen inneren Landesteilen ansaugten und nicht vom Ozean, ähnlich der heutigen Situation in Südarabien. Im Binnenland waren vermutlich ausgedehnte Wüsten vorhanden. In der Nähe des geographischen Nordpols befand sich nach den derzeitigen Rekonstruktionen ein Teil Ostsibiriens"

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